KUNST

Fachgruppenleitung: Herr Ponce Muñoz

Unsere KünstlerInnen sind: Herrn Jungblut, Frau Fuhrken, Frau Bullert, Frau Kircher, Frau Held, Frau Langenbrink, Frau Pollmann und Herr Ponce Muñoz

„Jeder Mensch ist ein Künstler“ Joseph Beuys

Kunst bei uns ist toll. Wir haben uns lange Gedanken gemacht und überlegt, wie wir Kunst bei uns interessanter und gerechter gestalten können. Interessant ist, dass ihr bei uns keine eigenen Kunstmaterialien kaufen müsst. Ihr bezahlt nur 5 Euro pro Jahr, und somit können wir als Kunstfachschaft hochwertige Materialien für alle bestellen! In unserem schulinternen Arbeitsplan (SAP) könnt ihr die Inhalte für jedes Jahr einsehen.

🎨 Auf dem Weg ins Museum

🧍‍♀️
🏛️

Kunst in der Sekundarstufe I:

Eindrücke aus dem Unterricht

Kunst auf erhöhtem Niveau

Ja, bei uns gibt es Kunstkurse auf gN (grundlegendem Niveau) und auf eN (erhöhtem Niveau). Wie bei jedem Gymnasialen Leistungskurs müsst ihr viel lernen, lesen, analysieren und malen. Wir zeigen euch, wie man unter Zeitdruck gute Produkte schaffen kann. Ein Kunstlehr-Atelier haben wir auch, wenn ihr lieber alleine arbeiten möchtet oder ihr ein paar freie Stunden habt.

Ihr könnt euch bei uns in der Kunst austoben und viel ausprobieren, und das ist genau das, was wir wollen: dass unsere Abiturienten die Kunst genießen, aber auch das Abitur erfolgreich absolvieren.

Exkursionen

Kunst, Demokratie und Erinnerung

Kunst ist für uns mehr als nur Gestaltung. Sie ist eine Möglichkeit, sich mit unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen, Fragen zu stellen und Haltung zu zeigen.

Als Fachschaft Kunst sind wir nicht nur in der Schule aktiv, sondern auch in der Stadt Lüneburg. Wir präsentieren nicht nur fertige Kunstwerke, sondern entwickeln Projekte, die demokratische Werte und gesellschaftliche Themen sichtbar machen. Dabei geht es um Mitdenken, Mitfühlen und Mitgestalten.

In diesem Zusammenhang ist über die Zeit eine enge und schöne Zusammenarbeit mit der Gruppe „6 Tage im April“ entstanden. Gemeinsam verbinden wir Kunst und Erinnerungskultur. Unsere Schüler:innen setzen sich künstlerisch mit historischen Ereignissen auseinander und fragen zugleich, was diese heute für uns bedeuten.

So entstehen ästhetische Projekte, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden. Wir zeigen diese Arbeiten an unterschiedlichen Orten in Lüneburg.

Kunst wird dadurch zu einem Ort der Begegnung, der Erinnerung und des demokratischen Dialogs.

6 Tage im April

„6 Tage im April“ ist ein Projekt an der IGS Lüneburg, das im Rahmen des Gesellschaftslehreunterrichts der 9. Klassen im Zusammenhang mit den Themen Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg initiiert wurde. Es entstand in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Lüneburg und dem VVN-BdA Lüneburg (Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Lüneburg) und findet seit dem Schuljahr 2023/24 statt. Im Jahr 2025 jähren sich die Ereignisse, die in Lüneburg vor Ort geschahen, zum 80. Mal.

Neben dieser historischen Arbeit arbeitet die Fachschaft Kunst intensiv an künstlerischen Projekten, die sich mit Erinnerung, Demokratie und gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen. In enger Zusammenarbeit mit dem Projekt „6 Tage im April“ entwickeln Schüler:innen ästhetische Arbeiten, die Geschichte nicht nur dokumentieren, sondern emotional und persönlich erfahrbar machen. Die künstlerische Auseinandersetzung eröffnet dabei neue Zugänge zur Erinnerungskultur und verbindet Vergangenheit mit aktuellen Fragen unserer demokratischen Gesellschaft.

Sammelorte
1: IGS Lüneburg, Aula im Eingangsbereich. (Weitere Sammelorte werden hier aktuellisiert)
Bis wann?
Abgabefrist: Letzte Woche im Mai 2026

Projekte 2026

Gesine Held

Maria Lütjohann-Smith

Jorge Ponce

Uwe Franzen

Claudia Schievelbein

Kurt Bader

Projekt 1: Erinnerung aus Lego

Verschiedene Klassen bauen gemeinsam eine große, rissige Skulptur aus Lego Duplo-Steinen, die vollständig von der Stadt Lüneburg gespendet wurden. Die Skulptur steht symbolisch für Brüche in der Geschichte, für Verletzungen – aber auch für den gemeinsamen Wiederaufbau und Zusammenhalt.

Die Aktion ist als sichtbares Zeichen im öffentlichen Raum in Lüneburg geplant. Es soll eine gemeinsame, starke Aktion werden: Wir erinnern uns – und wir helfen, dass Erinnerung lebendig bleibt.

Das Projekt verbindet Kunst und Demokratie. Es zeigt, dass jede und jeder mitgestalten kann. Alle können Teil eines künstlerischen Prozesses sein. Denn Kunst ist nicht nur etwas für Einzelne – Kunst kann gemeinschaftlich entstehen und uns alle einbeziehen.

Projekt 2: Fotoinszenierung

In einer 11. Klasse wird im kommenden Schuljahr das Thema Fotografie im Mittelpunkt stehen. Das Projekt findet im Rahmen von „6 Tage im April“ statt und bildet das Endprodukt des Kurses. Die Schüler:innen entwickeln eine fotografische Inszenierung, die sich künstlerisch mit den Ereignissen auseinandersetzt.

Dafür arbeiten sie mit sechs Holzbalken, die als zentrales Gestaltungselement dienen. Mit diesen Elementen entwickeln sie unterschiedliche Bildinszenierungen an den historischen Orten des Geschehens in Lüneburg.

Dabei steht nicht die exakte historische Rekonstruktion im Vordergrund, sondern eine ästhetische Auseinandersetzung mit dem Thema. Die Szenen werden an den realen Orten fotografiert, jedoch frei interpretiert und künstlerisch gestaltet. Ziel ist es, eine eigene visuelle Sprache zu finden, die Erinnerung, Raum und Gegenwart miteinander verbindet.

Kunst News - Kunst Blog